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Mit dem Flyboard in Guinness-Buch der Rekorde

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Mit dem Flyboard in Guinness-Buch der Rekorde

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Bekannt ist Franky Zapata für spektakuläre Höhenflüge. Von ihm stammt das Flyboard, ein vom Wasserstrahl eines Jetskis getragenes Fluggerät, das den User in luftige Höhen befördert. Inzwischen gibt es eine Weiterentwicklung: das Flyboard Air, das völlig ohne Schlauchverbindung fliegen kann. Dafür sorgen vier Jetmotoren mit rund 1000 PS. Die Balance hält der Pilot durch Gewichtsverlagerung.

Franky Zapata, CEO, Zapata Racing: “Indem ich mich nach vorne, hinten links oder rechts lehne. Damit kontrolliere ich die Richtung aber auch die Stabilität. Wenn ich in diese Richtung will, verschiebe ich meinen Körper und damit den Schwerpunkt, wegen der Schubkraft des Boards. Wenn man die Beine schwenkt, ist der Schwerpunkt auf dem Board. Aber wenn man den Körper versteift, wandert der Schwerpunkt nach oben, in den Bauchbereich. Indem man den Körper in die eine oder andere Richtung neigt, passt man den Schwerpunkt an. Das sieht kompliziert aus, aber genau das machen wir jeden Tag, wenn wir laufen, das geschieht rein intuitiv.”

Theoretisch kann das Fluggerät in eine Höhe von drei Kilometern aufsteigen und bis zu 150 Stundenkilometer schnell düsen, hat allerdings nur eine Autonomie von 10 Minuten. Den dafür nötigen Treibstoff trägt der Pilot im Rücksack”:http://www.n-tv.de/technik/Franzose-knackt-Hoverboard-Weltrekord-article17600231.html. Hinzu kommt allerhand Elektronik.

Franky Zapata, CEO, Zapata Racing: “Im Helm, direkt über meinen Augen, befindet sich ein programmierbares System mit einer Open-Source-Software, die von meinen Ingenieuren programmiert wurde. Damit erhalte ich Angaben über Zeit, Geschwindigkeit und Höhe, aber auch, wenn es ein Problem gibt mit dem Motor oder die Elektronik zu heiß wird.”

Für die Bedienung ist eine Flugerfahrung von 100 Stunden auf dem klassischen Flyborad nötig, plus 20 Stunden Spezial-Training, schätzt der Pilot. Zwei Jahre brachten Zapata und sein Team für die Weiterentwicklung des Wasserboards. Und haben schon neue Pläne: das Flyboard Air für den kommerziellen Einsatz.

Franky Zapata, CEO, Zapata Racing: “Dieses Gerät in seinem jetzigen Zustand könnte nach erfolgreichen Zuverlässigkeitstests in vielen Bereichen, wie Wartung, Sicherheit oder vom Militär eingesetzt werden. Später könnte es vielleicht ganz allgemein zum Einsatz kommen, was heute noch unmöglich ist. In einigen Monaten wäre es durchaus denkbar, unter bestimmten Bedingungen, das hoch qualifizierte Piloten oder Experten damit fliegen.”

Mit seinem neuen Fluggerät hat Zapata bereits den Einzug ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft – für den “längsten Flug auf einem Hoverboard“http://www.guinnessworldrecords.de/news/2016/5/franky-zapata-bricht-den-rekord-fur-den-langsten-flug-auf-einem-hoverboard-in-fra. Ende April schwebte er vor der Küste vor Südfrankreich sensationelle 2,252 Meter weit über das Mittelmeer.

Nur fliegen ist schöner! Eindrücke aus der Sicht des Piloten

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