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Erschreckende Zahlen zur Homophobie in den USA: 4% mehr Angriffe 2015

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Erschreckende Zahlen zur Homophobie in den USA: 4% mehr Angriffe 2015

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Wenige Stunden nach dem Massenmord in einem Homosexuellen-Nachtclub von Orlando, Florida, hat die LGBT-Organisation NCAVP (National Coalition of Anti Violence Projects) ihren Bericht zur Gewalt gegen Homosexuelle und Transgender in den USA für das Jahr 2015 vorgelegt.

Die Angriffe gegen Homosexuelle und Transgender sind 2015 um 4% gestiegen. 2013 war die Zahl der Angriffe zurückgegangen, doch seither gibt es immer mehr homophobe Gewalt.

Eine Mehrheit der 1.253 von NCAVP befragten Homosexuellen und Transgender erklären, täglich unter Mobbing und Diskriminierung zu leiden. Manchmal sind es nur doofe Witze – die aber für die betroffenen schlimme Folgen haben können. Oder die Homosexuellen werden einfach ausgegrenzt.


300 Personen wurden 2015 in den USA wegen ihrer sexuellen Orientierung tätlich angegriffen. Anfeindungen gibt es aber auch per Telefon oder im Internet, die sich in den sozialen Medien oft wie Lauffeuer verbreiten.

Beverly Tillery vom New York City Anti Violence Project erklärte nach Orlando sei es wichtig, in allen Lebensbereichen solidarisch und gemeinsam gegen Homophobie und Transphobie vorzugehen und sich aktiv dafür einzusetzen, dass alle Menschen sicher und frei leben können.


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