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"Dorie's" Rekordstart und die Sieger von Annecy

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"Dorie's" Rekordstart und die Sieger von Annecy

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Rekordstart für “Findet Dorie”

13 Jahre nach “Findet Nemo” hat die heiß erwartete Fortsetzung des Unterwasserabenteuers an den
nordamerikanischen Kinokassen einen Rekordstart hingelegt. “Findet Dorie” spielte in den USA und Kanada am Wochenende rund 136 Millionen Dollar (etwa 120 Millionen Euro) ein und übertraf damit den bisherigen Rekordhalter von von 2007: “Shrek der Dritte”.

Der Film, der in Deutschland im September in die Kinos kommen soll, erzählt die Geschichte des blauen Doktorfisches Dorie, der seine Familie wiederfinden will.

“Ma vie de courgette”

Vom Hollywood-Mainstream zu den kleinen aber feinen Filmperlen “Made in Europe”: Auf dem renommierten Animationsfilmfestival in Annecy wurde die französisch-schweizerische Stop-Motion-Produktion Ma vie de courgette mit dem “Cristal” für den besten Film geehrt.

Der Streifen von Claude Barras, der bereits auf dem Festival in der Nebenreihe “Quinzaine des réalisateurs” viel Beachtung fand, handelt von einem Jungen, der nach dem Tod der Mutter ins Kinderheim muss.

“La jeune fille sans mains”

Ebenfalls in Annecy ausgezeichnet – und zwar mit dem Preis der Jury – wurde “La jeune fille sans mains (Das Mädchen ohne Hände)”, Sébastien Laudenbachs erster Animationsstreifen in Spielfilmlänge

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm. Er erzählt in kunstvollen, an chinesischer Kalligrafie inspirierten Bildern die grausame Geschichte eines jungen Mädchens, das vom Vater an den Teufel verkauft wird, entkommen kann, aber beide Hände verliert.

“Nicht mehr ganz da”

In der Kategorie Kurzfilm wurde Franck Dions Beitrag “Une tête disparaît” ausgezeichnet. Deutscher Titel Nicht mehr ganz da Film handelt von Jacqueline, die ein bisschen den Verstand verliert, aber dennoch beschließt, allein mit dem Zug in den Urlaub zu fahren.

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