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Nominierungsparteitag in Cleveland - die Republikaner sind tief gespalten

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Nominierungsparteitag in Cleveland - die Republikaner sind tief gespalten

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Lange Zeit war eine umkämpfte Parteiversammlung in Cleveland erwartet worden. Aber wichtige Vertreter wie beiden letzten republikanischen Präsidenten Bush sind nicht erschienen, oder die Parteigranden Mitt Romney und Senator John McCain, der lieber wandern geht im Grand Canyon. Auch die Versuche der Trump-Kritiker, den Immobilien-Milliardär durch Änderungen der Abstimmungsregeln noch zu verhindern, scheiterten kläglich.

Die Stimmung mancher Delegierter ist im Keller: Marc Perez, Washington State Delegierter: “Wir Delegierten wurden zum Schweigen gebracht. Unserer Stimmen werden nicht gehört, die Convention ist manipuliert. Sie wollen nicht das wir zu den Regeln auch nur irgendetwas sagen.”

Die Republikaner, sei es die Basis, sei es das Establishment zeigen sich alles andere als geschlossen in Cleveland, auch zum Leid des Kampaganenmanagers von Donald Trump, Paul Manafort: “Wir hoffen, das sich die Bush Familie doch noch zur Teilnahme entscheidet, und das sie sich auf unsere Seite stellt, und wir reichen ihnen unsere Hände. Und mit Gouverneur Kasich ist es nicht anders, es ist schon schwierig, wenn der Gouverneur des Staates, in dem die Convention stattfindet, einfach nicht teilnimmt.”

euronews Korrespondent Stefan Grobe ist vor Ort in Cleveland. “Nach einer unschönen Vorwahlphase ist die Partei Lincolns gespaltener denn je. Cleveland soll der Beginn eines Heilungsprozesses sein, aber mit dem sperrigen Dornald Trump als Kandidaten an der Spitze fürchten viele Republikaner, dass der Riss nur noch tiefer wird.”

Die Republikaner bestimmen beim dem vier Tage dauernden Parteitag ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 8. November. Donald Trump soll im Verlauf des zweiten Konventstages offiziell als Kandidat nominiert werden. Die Annahme der Nominierung ist erst für Donnerstag – den letzten Tag des Treffens – geplant.

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