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Das nahe Ende der Rosetta-Mission: Kein Kontakt mehr mit Philae

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Das nahe Ende der Rosetta-Mission: Kein Kontakt mehr mit Philae

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Die Kommunikation zwischen der Raumsonde Rosetta und dem Lander Philae ist am Donnerstag abgeschaltet worden. Die Europäische Raumfahrtbehörde hat das entsprechende Modul außer Betrieb genommen, um Energie für das Mutterschiff zu sparen. Rosetta ist noch bis Ende September im Einsatz. Die gleichnamige Mission hat Raumfahrtgeschichte geschrieben, insbesondere mit der Landung des Roboters “Philae” auf dem Kometen Tschuri.

Verbindung abgebrochen

Philae hat bereits seit dem 9. Juli 2015 kein Signal mehr gesendet. Irgendwann verlor man dann endgültig die Hoffnung, dass der Kontakt wieder hergestellt werden könnte.

Die Sonde Rosetta wird sich Ende Juli 2016 rund 520 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt befinden und mehr und mehr Energie verlieren. Um die wissenschaftlichen Experimente im Raumschiff in den kommenden zwei Monaten am Laufen zu halten, entschied sich die ESA, all die Komponenten abzuschalten, die für die restliche Mission nicht von essenzieller Bedeutung sind. Philae hatte den Kontakt zur Erde verloren, weil sich die Solarmodule des Kometen im Schatten befanden. Im letzten Sommer konnten dann schließlich doch Signale empfangen werden, nachdem sich der Komet der Sonne angenähert hatte. Eine stabile Verbindung konnte aber nicht hergestellt werden – einer der Gründe, warum man sich schließlich für eine Abschaltung des Kommunikationsmoduls entschied.

Rosetta folgt Philae

Die Sonde wird am Ende ihrer Mission, am 30. September, ebenfalls auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko landen. Die Forscher erhoffen sich von diesem letzten Schritt einmalige Messergebnisse und hochauflösende Aufnahmen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat seine Follower auf Twitter unterdessen aufgerufen, Abschiedsgrüße zu schicken.


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#GoodbyePhilae

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