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Diskus-Gold, Hymne und Hexenschuss: die Harting-Brüder-Story

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Diskus-Gold, Hymne und Hexenschuss: die Harting-Brüder-Story

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Am Samstag war #Harting in aller Munde, denn – unglaublich, aber wahr – Gewinner der Goldmedaille im Diskuswerfen in Rio ist nicht der bekannte Robert Harting (31), sondern sein kleiner Bruder Christoph (25). Im letzten Durchgang warf Christoph Harting den Diskus 68,37 Meter weit, das ist seine persönliche Bestleistung, mit der er auch an dem Polen Piotr Malachowski und an Daniel Jasinski aus Wattenscheid vorbeizog.


Doch bei der Siegerehrung legte Christoph Harting eine besondere Show an den Tag, die nicht bei allen gut ankam. Er sang weder die Nationalhymne mit, noch blieb er während der Verleihung besonders ernst. Der Medaillengewinner wollte zudem nicht mit den Medien sprechen. Nur im Radio sagte Christoph Harting: “Ich bin kein Medienmensch, ich bin keine Kunstfigur, ich bin Sportler und lasse meine Leistung sprechen.”



Doch der Linken-Politiker Gregor Gysi nahm Christoph Harting in Schutz.


Und auch die Leute von Hertha BSC zeigen Verständnis.


Am Freitag lachte das Internet noch über den älteren Bruder Robert Harting, der nach seiner verpatzten Qualifikation in Rio erklärt hatte, er habe sich beim Lichtausmachen einen Hexenschuss geholt.



Einige hatten natürlich auch Verständnis.


Auf Twitter ist Robert Harting @DerHarting, dem es an Selbstbewusstsein keineswegs mangelt.





Ob Sportsoldat Robert Harting nach seinem Urlaub die Karriere als Diskuswerfer an den Nagel hängt, steht noch nicht fest.

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