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Korea: Kahlköpfiger Protest gegen US-Raketensystem

Hunderte Menschen haben sich in Südkorea aus Protest gegen die geplante Stationierung von Langstreckenraketen den Schädel kahl rasieren lassen.

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Korea: Kahlköpfiger Protest gegen US-Raketensystem

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Hunderte Menschen haben sich in Südkorea aus Protest gegen die geplante Stationierung von Langstreckenraketen den Schädel kahl rasieren lassen. Das US-amerikanische Abwehrsystem THAAD soll in Seongju im Süden des Landes aufgebaut werden und die Bevölkerung nach Angaben von Staatspräsidentin Park Geun-hye vor möglichen Angriffen Nordkoreas schützen.

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"Wie können wir die Sicherheit des Landes und die Bevölkerung schützen, wenn wir nicht die Stationierung eines grundlegenden Verteidigungssystems wie THAAD einrichten können?"

Park Geun-hye Präsidentin Südkoreas

“Das System sollte überhaupt nicht stationiert werden – weder in Seongju noch anderswo in Südkorea. Wir Anwohner haben uns hier versammelt und uns die Köpfe rasiert, um gegen die Stationierung zu demonstrieren”, sagt ein Mann.

Nordkorea kritisiert, die Raketen dienten einzig dem Schutz von US-Truppen in der Region. Präsidentin Park sei eine Verräterin, heißt es in einer Stellungnahme aus Pjöngjang. Auch China steht der Stationierung des Abwehrsystems ablehnend gegenüber. Die nordkoreanischen Streitkräfte führen regelmäßig Raketentests durch und verfügen über Kernwaffen.