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Manchester-Derby: Pep Guardiola gegen José Mourinho

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Manchester-Derby: Pep Guardiola gegen José Mourinho

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Hallo und willkommen zur Sonderausgabe von The Corner. Heute dreht sich alles um das Manchester-Derby. City und United haben uns nicht enttäuscht und eine große Show hingelegt. Auch wenn das sogenannte „Theater der Träume“ für den Gastgeber zum Albtraum wurde.

Manchester City ließ dem Lokalrivalen United keine Chance. Mit 2:1 fegte Pep Guardiolas Mannschaft die Gegner von José Mourinho vom Platz – im eigenen Stadion.

Ein herausragender Kevin De Bruyne schoss die Gäste schon nach 15 Minuten in Führung. In der 36. Minute folgte das 2:0 durch Kelechi Iheanacho.

Zlatan Ibrahimović erzielte kurz vor der Halbzeit das Gegentor für United. Das konnte die Gastgeber aber auch nicht mehr retten. In der zweiten Hälfte blieb es beim 2:1 für City.

Heute schauen wir in unseren Ups and Downs auf zwei große Spieler, die sich Mourinho neu ins Team geholt hat. Und auf jemanden, der nach dem Match erst mal zum Zahnarzt musste:

Niederlage für United – doch Zlatan Ibrahimović hat Grund zum Jubeln. Als erster Fußballer überhaupt hat er in Spaniens El Clásico sowie im Barcelona-Derby, im Mailänder Derby und im Manchester-Derby Tore erzielt.

Schlechter läuft es für Paul Pogba. Über 100 Millionen Euro hat United für den Franzosen bezahlt. Aber die erhofften Tore bleiben aus.

Citys Aleksandar Kolarov wird sich an den Tag des Derbys wohl noch lange erinnern. Allerdings weniger, weil City gewann, sondern eher weil er beim Spiel einen Zahn verlor.

Nach dem Spiel ließen die Trainer mit ihren Reaktionen nicht lange auf sich warten. Pep Guardiola sagte Bravo zum starken Debüt von Torhüter Claudio Bravo. Dagegen war José Mourinho nach dem Derby nur eines: enttäuscht.

Pep Guardiola würdigte die Leistung von Torwart Bravo: „Er hat eine großartige Leistung hingelegt. Ich freue mich für Claudio Bravo. Es ist nicht leicht für ihn nach zwei Trainingseinheiten im Old Trafford aufzutreten – und das mit solch einer Persönlichkeit. Das zeigt Größe.“

Er sagte auch: „Vorne müssen wir stärker sein. Bis jetzt ist das für die erste Liga ok. Aber um gegen die besten Klubs Europas zu gewinnen, müssen wir mehr zeigen. Momentan könnten wir nicht mit ihnen mithalten. Aber wir haben noch Zeit, wir können noch besser werden.“

Uniteds Trainer Mourinho war auf der Pressekonferenz niedergeschlagen: “Ich bin enttäuscht von der ersten Halbzeit, enttäuscht von der sehr schwachen Leistung einzelner Spieler, die die Leistung des ganzen Teams herunterzog. In der zweiten Halbzeit war ich mit vielen Dingen sehr zufrieden. Aber ich bin enttäuscht vom Ergebnis und enttäuscht von zwei Entscheidungen des Schiedsrichters Mark Clattenburg, die nicht zu unseren Gunsten waren.“

Guardiolas und Mourinhos Beziehung hat Höhen und Tiefen erlebt. Von ihren gemeinsamen Jahren in Barcelona bis hin zu sehr angespannten Pressekonferenzen. Guardiola sagte einst, Mourinho könne zwar besser sprechen, er selbst aber sei der Sieger auf dem Feld.

Und das ist er tatsächlich. Von 17 Spielen gewann Pep Guardiola acht, José Mourinho lediglich drei. Sechs der Matches waren Nullnummern.

Lassen Sie uns einen Blick auf die Reaktionen der englischen Presse werfen. Auf der Titelseite der Sunday Times versucht sich Wayne Rooney den Ball zurückzuholen. Konfisziert von Pep Guardiola.

„Moan United“ titelt der Daily Express – was so viel heißt wie vereintes Aufstöhnen.

Das war´s schon fast mit unserer Sonderausgabe von The Corner. Zum Abschluss haben wir noch eine unterhaltsame Parodie für Sie. In dieser heißt das Manchester`s Derby Moneyster`s Derby. Denn seien wir mal ehrlich: Für keines der beiden Teams war es ein Problem, in diesem Sommer etliche Millionen auszugeben.

Wir sehen uns nächsten Montag wieder. Tschüss und bis dann!

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