Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Clinton, Trump und das liebe Geld

welt

Clinton, Trump und das liebe Geld

Werbung

Anderthalb Monate vor den US-Wahlen hat die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton noch rund 190 Millionen Dollar auf der hohen Kante. Ihr Gegner, der Republikaner Donald Trump, kann im Vergleich noch 100 Millionen Dollar für seinen Wahlkampf ausgeben.

Die beiden Kandidaten haben gemäß der Wahlregelung ihre Wahlkampf-Konten offengelegt.

Diese Grafiken zeigen nicht nur wie viel Geld die Kandidaten insgesamt eingetrieben haben, sondern auch woher es stammt. Donald Trump hat besonders viel Geld von kleinen Spendern erhalten, also von US-Bürgern, die 200 Dollar oder weniger gespendet haben.

Bei den Superreichen kommt Trump weniger gut an. Der republikanische Königsmacher Sheldon Adelson hatte ursprünglich versprochen 100 Millionen Dollar zu spenden. Der Kasinobesitzer hielt sich aber offenbar nicht daran. Zwei engen Mitarbeitern zufolge hat er in Wahrheit nur 5 Millionen Dollar gespendet.

Clinton hingegen ist bei den Superreichen sehr viel beliebter. Die sogenannten Super-Pacs also die großen Lobbygruppen steckten Millionen in ihren Wahlkampf. Jüngsten Umfragen zufolge hat die Demokratin vier Punkte Vorsprung gegenüber ihrem Rivalen. Die Tatsache, dass sie noch über mehr Geld verfügt, könnte in der Endphase des Wahlkampfs entscheidend sein.

Clinton und Trump verfolgen in ihren Wahlkämpfen unterschiedliche Strategien. Die Demokratin gibt fünf Mal mehr für TV-Spots aus. Trump hingegen setzt mehr auf Online-Werbeanzeigen und gab rund 11 Millionen Dollar für T-Shirts, Hüte und Werbeschilder aus.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel