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Duterte: "Ich würde sie gerne abschlachten"

Der philippinische Staatschef Rodrigo Duterte hat seinen Anti-Drogen-Krieg mit dem millionenfachen Mord an Juden verglichen.

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Duterte: "Ich würde sie gerne abschlachten"

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Der philippinische Staatschef Rodrigo Duterte hat seinen Anti-Drogen-Krieg mit dem millionenfachen Mord an Juden verglichen.

In der philippinischen Hauptstadt Manila sagte Duterte: “Hitler hat drei Millionen Juden massakriert. Nun, es gibt hier drei Millionen Drogenabhängige. Ich würde sie gerne abschlachten. Deutschland hatte Hitler, die Philippinen, ihr versteht schon… Ich will der Kriminalität in meinem Land ein Ende setzen und so für die nächste Generation etwas Gutes tun.”

Seit seinem Amtsantritt verfolgt Duterte eine brutale Politik gegen Drogenhändler und Abhängige. Von Anfang Juli bis Ende September wurden über 1200 Menschen bei Polizeiaktionen getötet.

Duterte sagte, er werde jeden Drogendealer töten, selbst wenn dieser ein Mitglied der Polizei oder der Justiz sei.

Den Polizisten riet Duterte, nicht auf Menschenrechtsorganisationen zu hören.

Duterte ist in der Bevölkerung sehr beliebt, doch es erheben sich auch Stimmen gegen ihn. In Manila demonstrierten Studenten gegen sein hartes Vorgehen.

Eine Studentin sagt, auch Drogenabhängige seien Menschen, die ein Recht hätten, zu leben. Nica Domique Ondoy erklärt: “Mehr als 2000 Menschen sind ohne Einschaltung der Justiz einfach getötet worden. Das geht nicht. Das ist nicht richtig.”

In den sozialen Netzwerken gab es viel Kritik für Dutertes Worte.