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Versorgungskapsel dockt an internationaler Raumstation an


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Versorgungskapsel dockt an internationaler Raumstation an

Das Versorgungsschiff Cygnus hat die internationale Raumstation ISS erreicht. An Bord ist Essen für die Astronauten und Ausrüstung für wissenschaftliche Experimente.

Zweieinhalb Tonnen Material hat Cygnus befördert. Diesmal hat die US-Weltraumbehörde NASA den Transport besonders vollgepackt, denn SpaceX, ein privater Anbieter von Weltraumflügen, führt derzeit keine Versorgungsflüge für die NASA aus. Eine Rakete des Unternehmens vom Typ Falcon 9 war im September noch vor dem Start explodiert, ein 200 Millionen Dollar teurer Kommunikationssatellit wurde dabei zerstört.

Fehlschlag vor zwei Jahren

Auch für den Flug von Cygnus war ein privates Unternehmen verantwortlich. Die Firma Orbital nutzte dafür eine überarbeitete Antares-Rakete. Auch diese arbeitete in der Vergangenheit nicht einwandfrei. Vor zwei Jahren explodierte eine Antares. Angetrieben wurde sie von Triebwerken aus der ehemaligen Sowjetunion, die eine bewegte Geschichte hinter sich haben. Eine Cygnus-Kapsel mit Versorgungsgütern für die ISS ging verloren. Während der Überarbeitung der Rakete bezahlte Orbital Ersatzflüge, um die Versorgung für die ISS nicht zu unterbrechen. Die neuen Triebwerke vom Typ RD-181 wurden in Russland entwickelt.

Am Freitag hat bereits eine russische Raumkapsel an der ISS angedockt. An Bord: zwei russische Kosmonauten und ein amerikanischer Astronaut. Erwartet wurden sie von ihren drei Kollegen aus Russland, Japan und den USA. Die drei Neuankömmlinge sollen bis Februar auf der ISS bleiben.

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