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Jemen-Krieg: Zivilisten bei Luftangriff getötet


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Jemen-Krieg: Zivilisten bei Luftangriff getötet

Im Nordwesten des Jemen sind bei einem Luftangriff des Militärbündnisses unter Leitung Saudi-Arabiens zwölf Zivilisten getötet worden. Das berichten Beobachter im Kriegsgebiet. Das Militärbündnis gab zu dem Vorfall keinen Kommentar ab. Es unterstützt die Truppen des jeminitischen Staatspräsidenten Abd-Rabbu Mansour Hadi, der in Saudi-Arabien im Exil lebt.

Auch im Südwesten des Landes wird unvermindert gekämpft. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft regierungstreuen Milizen vor, in der Schlacht um die Stadt Taiz das Personal medizinischer Einrichtungen zu bedrohen und Kämpfer unter die Zivilbevölkerung zu mischen.

Anfang der Woche war eine einseitig vom saudischen Militärbündnis angekündigte und für zwei Tage vorgesehene Waffenruhe gescheitert. Ein Sprecher der Koalition sagte, die Huthi-Rebellen würden in Taiz auf Zivilisten feuern, daraufhin habe man wieder Luftangriffe geflogen.

In den vergangenen 20 Monaten hat der Konflikt mindestens 10.000 Menschen das Leben gekostet.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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