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Anschlag auf iranische Pilger im Irak: Mehr als 70 Tote


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Anschlag auf iranische Pilger im Irak: Mehr als 70 Tote

Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Anschlag auf eine Tankstelle im Irak mehr als 70 Menschen getötet. Mehr als hundert weitere wurden verletzt, als der Attentäter einen mit Sprengstoff beladenen Laster in unmittelbarer Nähe mehrerer Reisebusse in die Luft sprengte.

Ziel des Anschlags waren offenbar schiitische Pilger aus dem Iran, die aus Kerbala zurückkehrten, wo sie an religiösen Feierlichkeiten teilgenommen hatten. Die radikal-sunnitische Extremistengruppe Islamischer Staat bekannte sich zu dem Anschlag in der Stadt al-Hilla etwa 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad.

Im Nordirak kämpfen die irakischen Sicherheitskräfte weiter um die IS-Hochburg Mossul. In der Nähe der Stadt setzten IS-Kämpfer mehrere Ölanlagen in Brand.

“Der IS stiehlt das Öl, um es zu verkaufen, und wenn sie genug haben, verbrennen sie es, damit der Irak es nicht hat”, so der Erdölingenieur Hussein Saleh.

Mit der irakischen Armee verbündetete schiitische Milizen hatten am Mittwoch die letzte Versorgungsroute nach Mossul unterbrochen und damit das vom IS besetzte Gebiet von der Außenwelt abgeschnitten.

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