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Spannungen nach Festnahmen im Krim-Gebiet


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Spannungen nach Festnahmen im Krim-Gebiet

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat auf der Halbinsel Krim einen ranghohen ehemaligen Offizier der Schwarzmeerflotte wegen angeblicher Spionage für die Ukraine festgenommen. Der FSB erklärte, der Ex-Fregattenkapitän Leonid Parkhomenko habe “geheime Informationen über Aktivitäten der Schwarzmeerflotte” an den ukrainischen Militärgeheimdienst weitergegeben. Laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax erfolgte der Zugriff in der Krim-Metropole Sewastopol, dem Heimathafen der Schwarzmeerflotte.

Der ukrainische Geheimdienst hatte am Dienstag die Festsetzung zweier russischer Soldaten bekanntgegeben. Die Männer seien auf der ukrainischen Seite der Grenze zur Krim festgenommen worden. Das russische Außenministerium erklärte, die Soldaten hätten sich auf dem Gebiet der Krim aufgehalten. Außenminister Sergej Lawrow forderte die umgehende Auslieferung der Soldaten und bezeichnete deren Festsetzung als Provokation.

Laut des ukrainische Geheimdienstes waren die Soldaten bei der Annexion der Krim 2014 von der ukrainischen zur russischen Armee übergelaufen.

Auf der Krim haben russische Behörden in den vergangenen Wochen mehrere Ukrainer festgenommen und ihnen vorgeworfen, sie hätten dort Terroranschläge geplant.

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