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Dramatisches Hochwasser in Italien


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Dramatisches Hochwasser in Italien

Unwetter mit heftigen Regenfällen haben mehrere Regionen in Italien heimgesucht. Mindestens ein Mensch kam ums Leben, vier werden vermisst. Im Piemont im Norden wurde zwar die höchste Alarmstufe Rot aufgehoben, Entwarnung gab der italienische Zivilschutz aber noch nicht.

Für viele begannen die Aufräumarbeiten. Wegen des Hochwassers hatte sogar der Süßwarenhersteller Ferrero aus Sicherheitsgründen seine größte italienische Produktionsstätte in Alba nahe dem Fluß Tanaro geschlossen.

Italien wird immer wieder von Hochwasser heimgesucht. In den Gemeinden am Tanaro weckten die neuen Überschwemmungen Erinnerungen an eine Flutkatastrophe vor 22 Jahren. Auch die Zeitungen stellten am Freitag Bezüge her zu der Flut im Jahr 1994, als 64 Menschen starben. “Im Piemont und in Ligurien kehrt der Alptraum der Flut zurück”, schrieb “La Repubblica”. Der Bürgermeister der Gemeinde Garessio, Sergio Di Steffano, hatte bereits am Donnerstag gesagt, die Situation nähere sich der in den 90er Jahren. Regen und Gewitter gingen auch über der Hauptstadt Rom nieder, was zeitweilig ein Verkehrschaos auslöste.

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