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Gravity: Das war das Skisport-Wochenende


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Gravity: Das war das Skisport-Wochenende

Am Tag nach Alexis Pinturaults Sieg im Riesenslalom von Val d’Isère ging am Sonntag nun auf der Piste La face de Bellevarde der Slalom über die Bühne.

Kristoffersen vor Hirscher auf Platz eins

Nach dem Triumphsamstag für die Franzosen konnten diesmal die Norweger über Gold jubeln. Mit einer eindrucksvollen Vorführung fuhr Henrik Kristoffersen an diesem Sonntag im Slalom auf Platz eins. Es war der erste Saisonsieg für den 22-Jährigen.

Kristoffersen: “Die Piste war sehr hart, ich hatte im ersten Lauf kleinere Probleme mit dem Haften der Skier auf der Piste. Ich habe oben gepatzt, und dann fuhr ich recht konservativ runter. Es war der erste Saisonslalom für mich, ich wusste also nicht, wie das für mich werden würde, aber im zweiten Lauf hab ich dann Gas gegeben.”

Marcel Hirscher landete wie schon am Samstag auf dem zweiten Platz. Er war 75 Hunderstel langsamer als der Gewinner aus dem hohen Norden.

Hirscher: “160 Punkte an einem Wochenende ist sicher nicht wirklich schlecht. Worüber wir aber sicher diskutieren können, ist der große Zeitabstand zwischen dem ersten und dem zweiten Platz. Henrik fährt auf einem ganz anderen Level als die anderen Fahrer.”

Platz drei ging diesmal an Alexander Choroschilow aus Russland. Für Alexis Pinturault ging der Tag hingegen nicht so gut aus. Er hatte zwar den ersten Lauf noch als Schnellster abgeschlossen. Im zweiten Durchgang schied er aber nach einem Fehler aus.

Slalom-Königin Shiffrin nicht zu schlagen

Was die Männer in Val d’Isère machten, taten die Frauen in Sestriere. Am Samstag gewann die Französin Tessa Worley den Riesenslalom, am Sonntag gab’s dann den Slalom. Konnte die Königin der Disziplin, Mikaela Shiffrin, sich behaupten?

Die Antwort ist ganz klar: Ja, das konnte sie. Die US-Amerikanerin scheint einfach nicht zu schlagen. Souverän gewann die Olympiasiegerin jetzt den Weltcup im italienischen Piemont. Es ist der 23. Weltcup-Erfolg Shiffrins.

Auf den zweiten Platz fuhr Veronika Velez-Zuzulova aus Slowenien. Sie war 1,09 Sekunden länger auf der Piste unterwegs als Slalom-Königin Shiffrin.

Mit fast anderthalb Sekunden Rückstand schaffte es die Schweizerin Wendy Holdener als Dritte aufs Podest. Den ersten Lauf schloss sie noch als Fünfte ab. Im zweiten konnte sie sich aber deutlich steigern und hatte die zweitbeste Zeit.

Take Off: Markus Eisenbichler erstmals auf dem Podest

Wir verlassen die Alpen für einen Moment und gehen ins norwegische Lillehammer. Dort, wo 1994 die Olympischen Winterspiele stattfanden, ging jetzt das Weltcup-Skispringen über die Bühne.

Und ganz oben auf das Weltcup-Podest flog der Pole Kamil Stoch. Erst sprang er 134 Meter weit, dann setzte er noch mal 130,5 Meter dazu. Insgesamt kam er hier in Lillehammer auf 289,9 Punkte.

Auch Platz zwei ging an einen Polen: Maciej Kot konnte sich über Silber freuen. Im ersten Durchgang sprang er 129,5 Meter, sein zweiter Sprung war gar erst nach 136 Metern zu Ende. Punktetechnisch lag er 0,6 Zähler auf seinen Landsmann Stoch zurück.

Komplettiert wurde das Siegertreppchen vom Bayern Markus Eisenbichler. Der schaffte es zum ersten Mal überhaupt bei einem Weltcup aufs Podest, es ist sein bisher größter Erfolg. Seine Weiten: 128,5 und 135 Meter und schließlich 286,2 Punkte.

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Gravity: Souveräner Slalom-Sieg für Super-Star Shiffrin