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UN-Sondersitzung will über Entsendung von Beobachtern nach Aleppo entscheiden


Syrien

UN-Sondersitzung will über Entsendung von Beobachtern nach Aleppo entscheiden

In einer Sondersitzung will der UN-Sicherheitsrat entscheiden, ob er Beobachter nach Aleppo schicken wird. Sie sollen die Evakuierungen und Sicherheit von Zivilisten überwachen. Ob die von Frankreich eingebrachte Resolution angenommen wird, ist unklar.

Unterdessen harren weiterhin tausende Zivilisten in Ostaleppo und den belagerten Ortschaften Fua und Kafraja aus. Gestern Abend waren in den Dörfern Busse eingetroffen, damit wuchs die Hoffnung auf eine baldige Wiederaufnahme der Evakuierung.

Nachdem es zu einer Schießerei gekommen war, wurden am Freitag Abend die Evakuierungen ausgesetzt. Sowohl die syrische Regierung als auch die Rebellengruppen hatten sich dafür gegenseitig die Schuld zugeschoben. Inzwischen gebe es einen neuen Evakuierungsplan, der die Evakuierung weiterer belagerter Orte mit einschließe. Dieser werde bald umgesetzt.

Auch das internationale Rote Kreuz bereite sich auf die Wiederaufnahme der Evakuierungen von Kranken und Verletzten vor. Allein in den beiden Ortschaften Fua und Kafraja sollen 1500 Menschen sein, in Ostaleppo wird von mehreren Tausend eingeschlossen Zivilisten ausgegangen.

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