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Verstärkte Sicherheit zu Silvester in vielen Städten Europas

Unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen findet heute in Berlin die Silvesterfeier am Brandenburger Tor statt.

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Verstärkte Sicherheit zu Silvester in vielen Städten Europas

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Unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen findet heute in Berlin die Silvesterfeier am Brandenburger Tor statt.

Zwei Kilometer ist die Partymeile auf der Straße des 17. Juni bis zur Siegessäule lang. An den Eingängen stehen Betonsperren und gepanzerte Fahrzeuge, 1700 Polizisten sichern die Veranstaltung.

Feuerwerk darf zu der Veranstaltung – wie schon in der Jahren zuvor – nicht mitgebracht werden, ebenso keine Rucksäcke oder größere Taschen – und auch kein Alkohol. Für Taschen gibt es an drei der fünf Eingänge aber sogar jeweils gut achthundert Schließfächer.

Man sei bestmöglich auf den Abend vorbereitet, sowohl hier als auch auf allen größeren Plätzen in Berlin, versprach Innensenator Andreas Geisel im RBB.

Dort sagte Polizeipräsident Klaus Kandt, die Bedrohungslage habe sich durch den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche nicht verändert. Man habe jetzt aber Vorkehrungen getroffen, dass sich das nicht wiederholen werde.

Einlass zur Festmeile ist schon um 13 Uhr, das Programm beginnt um 19 Uhr, mit Musikern wie Bonnie Tyler, Marianne Rosenberg und Rainhard Fendrich.

Um Mitternacht beginnt das große Feuerwerk, im Anschluss dann die große Neujahrsfeier. Um 3 Uhr ist am Brandenburger Tor Schluss.

Auch die französische Hauptstadt Paris rüstet sich mit einem ähnlichen Aufgebot an Polizei und anderen Sicherheitskräften für die Silvesterfeier samt Feuerwerk auf dem Boulevard Champs-Élysées.

Eine halbe Million Menschen werden hier dieses Jahr wieder erwartet, nach den stark gedämpften Feierlichkeiten 2015, so kurz nach den Pariser Anschlägen.

Zum traditionellen Großfeuerwerk rechnet auch Belgiens Hauptstadt Brüssel dieses Jahr wieder mit vielen Zuschauern. Um die hunderttausend Menschen waren es 2014.

Die Silvesterveranstaltung letztes Jahr war wegen der Pariser Anschläge aber abgesagt worden. Im Frühjahr schockierten Anschläge dann auch Brüssel selbst: Trotzdem – und auch trotz des Weihnachtsmarkt-Attentats von Berlin – entschieden die Behörden, dass dieses Jahr wieder gefeiert werden kann.

Diese Feier findet ab 20 Uhr im Innenstadtbereich zwischen Börsenplatz und De Brouckèreplatz statt. Um die Kontrollen zu gewährleisten, hat die Stadt nur einen einzigen Einlass eingerichtet.