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Musical mit Oscar-Hoffnungen


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Musical mit Oscar-Hoffnungen

Sie träumen von der großen Karriere, doch so recht will es nicht klappen: Die Schauspielerin Mia, dargestellt von Emma Stone, und der Pianist Sebastian, gespielt von Ryan Gosling, haben das gleiche Ziel – und sie verlieben sich ineinander. Doch wie verträgt sich ihre Beziehung mit ihren beruflichen Zielen in einer schonungslosen Branche?

Im Musicalfilm “La La Land” hat Regisseur Damien Chazelle auch seine eigene Geschichte verarbeitet.

“Es geht um zwei Menschen, die sich in Los Angeles als Künstler versuchen – wie ich”, sagt Chazelle. “Ich bin nach LA gezogen und wollte Filme drehen. Ich wurde von dieser Traumfabrik angezogen – das ist die Stadt in vielerlei Hinsicht noch immer. Lange Zeit schien es, als würden meine Träume nie wahr werden. Man muss lernen, Träume und Wirklichkeit zu gewichten. Das ist sehr persönlich, und das wollte ich in den Film einbringen. Doch ich wollte das mit Hilfe eines Blickwinkels tun, der nicht unbedingt realistisch ist – durch magische und fantastische Elemente, indem man in Gesang ausbricht oder zu den Sternen schwebt”, so der Regisseur.

Und dieser Ansatz brachte so seine Schwierigkeiten mit sich. Denn Chazelle wollte vor allem die musikalischen Einlagen so arrangieren, dass dem Publikum die Luft wegbleibt.


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Gosling sagt: “Damien hoffte, diese großen Musical-Szenen beim ersten Mal im Kasten zu haben. Vielleicht hier und da mehrere Einstellungen, aber doch alles beim ersten Mal, damit die Zuschauer den Eindruck haben, als würden sie eine Hochseilnummer sehen, die jeden Augenblick schief gehen könnte.”

Ryan Gosling und Emma Stone als Filmpaar – da war doch was: 2011 waren beide in “Crazy, Stupid, Love.” zu sehen. Und jetzt also ein Ausflug in die Musical-Welt: “Ich hatte großes Glück, bei diesem Film dabei zu sein, der so schön, originell und gleichzeitig so nostalgisch ist. Das war etwas ganz Besonderes”, findet Stone.

“La La Land” war sieben Mal für die Golden-Globe-Awards nominiert, unter anderem “beste Komödie” und “beste Regie” – und gewann in allen sieben Kategorien. Könnte gut sein, dass das Filmpaar Gosling/Stone und Regisseur Damien Chazelle bei den Oscars auch so richtig abräumen.

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