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Polen: Fremdenfeindliche Proteste nach Messerstecherei im Kebab-Restaurant


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Polen: Fremdenfeindliche Proteste nach Messerstecherei im Kebab-Restaurant

In Polen halten die fremdenfeindlichen Proteste weiter an. Auslöser war eine tödliche Messerstecherei in der Silvesternacht vor einem Kebab-Restaurant, bei der ein 21-jähriger Pole getötet wurde. Jetzt wird gegen einen Tunesier ermittelt, weitere Männer aus Marokko und Algerien sollen in den Fall verwickelt sein. Die Polizei nahm zudem 28 Randalierer vorübergehend fest.

Eine Polizeisprecherin sagte: “Die Inhaftierten waren die, die am aggressivsten waren. Sie bleiben in Gewahrsam. Jeder dieser Vorfälle wird gesondert behandelt. Diese Menschen werden für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen.”

Die Vorfälle ereigneten sich in der 60.000-Einwohner Stadt Elk im Nordosten von Polen.

Die Nachricht vom Tod des Polens löste gewaltsame Proteste vor dem Restaurant aus, in dem die Verdächtigen angestellt waren. Die Polizei musste das Lokal mit einem Großaufgebot gegen mehr als 200 aufgebrachte und teils alkoholisierte Bürger schützen.

Auslöser für den Streit zwischen dem Tunesier und dem Polen waren zwei Flaschen Alkohol, die der Pole ohne zu zahlen aus dem Restaurant entwendet haben soll.