Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Nach Silvester-Übergriffen von Innsbruck: Polizei weitet Ermittlungen aus


Österreich

Nach Silvester-Übergriffen von Innsbruck: Polizei weitet Ermittlungen aus

Nach sexuellen Übergriffen zu Silvester in Innsbruck weitet die Polizei ihre Ermittlungen aus.

In der Tiroler Landeshauptstadt waren achtzehn Frauen belästigt worden.

Die Polizei sucht nun fünf oder sechs Männer vermutlich asiatischen Aussehens, schließt aber auch eine andere Herkunft nicht aus.

Sie hat auch eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet. Unter anderem sollen jetzt die Flüchtlingsunterkünfte überprüft werden.

Es seien auch bisher schon viele Verdächtige überprüft worden, sagte Ermittlungsleiter Ernst Kranebitter; ein Tatverdacht habe sich dabei aber nicht ergeben.

Die Polizei bittet auch um Bilder und Videos aus der Bevölkerung . Außerdem will sie Videomaterial des Veranstalters der Silvesterfeierlichkeiten sichten.

Kranebitter zufolge hatten auch drei der Opfer Bilder von Angreifern gemacht; wegen der Dunkelheit seien diese aber kaum zu gebrauchen.

Innsbrucks Polizeikommandant Martin Kirchler verteidigte den jetzigen Silvestereinsatz: Gegenüber sechzig Polizisten vor einem Jahr habe man diesmal neunzig eingesetzt. Man müsse immer aber auch eine gewisse Verhältnismäßigkeit wahren.