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Bürgerrechtler marschieren gegen Trump, der ätzt online zurück

Zuvor hatte der Abgeordnete John Lewis hatte angekündigt, der Amtseinführung fernbleiben zu wollen. Seiner Meinung nach hat Trump im Wahlkampf von russischen Hackerangriffen profitiert.

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Bürgerrechtler marschieren gegen Trump, der ätzt online zurück

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Rund eine Woche vor seiner Amtseinführung als US-Präsident haben Hunderte Menschen in Washington D.C. gegen Donald Trump demonstiert. Die Organisatoren gaben an, sich mit dem Protestmarsch für Bürgerrechte einsetzen und das politische Erbe von Noch-Präsident Barack Obama erhalten zu wollen. Der Marsch sei der Beginn einer Aktionswoche gegen Trump. Am Montag begehen die USA den “Martin Luther King Day“http://de.euronews.com/2013/08/28/vor-50-jahren-verkundet-martin-luther-king-seinen-traum, in Gedenken an den 1968 erschossenen Bürgerrechtler.

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"Wir fordern die Demokraten und die moderaten Republikaner im Senat und im Abgeordnetenhaus auf, ab jetzt Rückgrat zu zeigen. Zeigt Mut!"

Reverend Al Sharpton Geistlicher und Bürgerrechtler

Al Sharpton fordert Rückgrat in Zeiten von Trump

Finanziert wurde der Marsch am Samstag durch die Organisation “The National Action Network” des Geistlichen und Bürgerrechtlers Al Sharpton: “Wir unterstützen Donald Trump nicht. Denn er hat klar gemacht, wofür seine Politik steht und mit wem er arbeiten wird. Wir fordern die Demokraten und die moderaten Republikaner im Senat und im Abgeordnetenhaus auf, ab jetzt Rückgrat zu zeigen. Zeigt Mut!”

Trumps Amtseinführung: John Lewis will nicht hin

Einer von Trumps Kritikern unter den demokratischen Abgeordneten ist John Lewis. Er hatte nach Berichten über russische Hackerangriffe während des Wahlkampfs behauptet, Trump habe sich lediglich dank der Manipulation Moskaus gegen Hillary Clinton durchsetzen können. Lewis kündigte zuletzt an, der Amtseinführung Trumps am 20. Januar fernbleiben zu wollen.

Trump reagierte auf Twitter und schlug Lewis vor, anstannt einer Kritik an ihm doch besser die sozialen Mißstände in seinem Wahldistrikt in Georgia zu bekämpfen:

John Lewis galt als wichtige Figur der US-Bürgerrechtsbewegung und war einer der Redner beim Marsch auf Washington im Jahr 1963. Er spielte eine zentrale Rolle bei der Beendigung der Rassentrennung in den USA.

Später setzte sich John Lewis sich für eine Amtsenthebung des republikanischen Präsidenten George W. Bush ein.