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Verschüttetes Hotel in den Abruzzen: Notruf Stunden vor dem Unglück


Italien

Verschüttetes Hotel in den Abruzzen: Notruf Stunden vor dem Unglück

23 Menschen werden nach dem Lawinenabgang in den Abruzzen am vergangenen Mittwoch noch vermisst. Ihr Hotel am Gran-Sasso-Massiv wurde von den Schneemassen begraben, die sich Stunden nach mehreren Erdstößen gelöst hatten.

Sechs Leichen wurden nach Angaben der Rettungsmannschaften bislang gefunden. Neun Überlebende konnten geborgen werden, darunter vier Kinder, die sich jetzt in einer Klinik in Pescara in Behandlung befinden.

Den Kindern gehe es körperlich gut, so der Leiter der pädiatrischen Abteilung des Krankenhauses. Man gewährleiste psychologische Hilfe für die Kinder sowie für deren Familien, erläutert er.

Wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtet, habe ein Angestellter des Hotels die örtlichen Behörden wegen des starken Schneefalls und der Angst vor Erdbeben Stunden vor dem Lawinenabgang per E-Mail um Hilfe gebeten. Die Staatsanwaltschaft in Pescara hat wegen des Unglücks Ermittlungen eingeleitet.

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