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US-Einreiseverbot dämpft Weltbörsen

Die Trump-Rally an den Finanzmärkten hat einen Dämpfer bekommen.

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US-Einreiseverbot dämpft Weltbörsen

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Die Trump-Rally an den Finanzmärkten hat einen Dämpfer bekommen. Der US-Präsident hatte am Wochenende ein Einreiseverbot für Bürger aus sieben muslimischen Staaten erlassen und damit heftige Proteste im In- und Ausland ausgelöst.

Meinung

"Selbst die Crews in den Airlines wissen nicht genau, wie sie mit diesem neuen Dekret umgehen sollen"

Besorgte Anleger machten Kasse.

Der Dax fiel um 1,12 Prozent. Wegen Spekulationen auf einen Konjunkturboom war den Index in der vergangenen Woche um 1,6 Prozent gestiegen. Der EuroStoxx50 lag 1,3 Prozent tiefer.

Atakan Sahin, Trader, ICF Bank, Frankfurt:

“Die Luftfahrt-Aktien tendieren schwächer aufgrund der Verunsicherung. Im Prinzip ist es das Gleiche wie bei den Märkten. Wir haben auch dieses Wochenende gesehen und auch gelesen, dass selbst die Crews in den Airlines nicht genau wissen, wie sie mit diesem neuen Dekret umgehen sollen. Es ist im Prinzip ein schlechtes Zeichen und die Aktien sind leicht unter Druck deswegen. “

Nach schwächeren Vorgaben aus Asien und Europa öffnete die Wall Street mit einem Dow Jones unter 20.000. Der Index hatte in Trumps erster Arbeitswoche als Präsident die Marke geknackt.

Analyst James Woods vom Brokerhaus Rivkin Securities in Sydney, Australien, sagte, die größte Gefahr für die Finanzmärkte sei im Moment, dass der US-Präsident noch mehr protektionistische Maßnahmen erlasse und dabei die wirtschaftlichen Folgen ausblende.

Twitter-Humor:

su mit dpa, Reuters