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Überraschung bei den spanischen Goyas: Außenseiter "Tarde para la ira" gewinnt Hauptpreis


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Überraschung bei den spanischen Goyas: Außenseiter "Tarde para la ira" gewinnt Hauptpreis

Penélope Cruz und Pedro Almodóvar, gerade erst zum Jury-Präsidenten der diesjährigen Filmfestspiele von Cannes ernannt, gehörten zu den Stars der diesjährigen 31. Goya-Verleihung, der spanischen Oscars. Den Preis als Bester Film des Jahres gewann überraschenderweise ein Außenseiter, der Thriller “Tarde para la ira“ von Raúl Arévalo.

In dem Streifen bemüht sich ein stiller Mann, eine Frau für sich zu gewinnen, deren krimineller Freund gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Der 37-jährige Arévalo hatte in der Vergangenheit bereits als Schauspieler einen Goya gewonnen, nun räumte er mit seinem Regiedebüt gleich in der Königsklasse ab. 

Das bildgewaltige Fantasydrama “A Monster Calls (Sieben Minuten nach Mitternacht)” des spanischen Regisseurs J.A. Bayona war der andere große Gewinner des Abends mit insgesamt mit neun der begehrten Filmpreise. Er gewann unter anderem dem Goya für die beste Regie, aber eben nicht den Hauptpreis.

In der Romanverfilmung mit Liam Neeson, Felicity Jones und Sigourney Weaver sucht ein Junge die Hilfe eines Baum-Ungeheuers, um mit der Krankheit seiner Mutter zurechtzukommen.

Als beste Schauspielerin wurde Emma Suárez für die Titelrolle in Pedro Almodóvars “Julieta” geehrt. Sie gewann zudem in der Kategorie Beste Nebenrolle für ihre Leistung in der spanischen Produktion “La propera pell”.

“Julieta” mit Emma Suárez, Adriana Ugarte und Almodòvars langjähriger Muse Rossy de Palma erzählt über 30 Jahre hinweg vom langsamen Zusammenbruch einer Frau. Der Film basiert lose auf drei Kurzgeschichten der kanadischen Schriftstellerin Alice Munro.

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