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Rotkreuzmitarbeiter in Afghanistan erschossen

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Rotkreuzmitarbeiter in Afghanistan erschossen

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Islamisten haben in der nordafghanischen Provinz Dschausdschan sechs afghanische Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) erschossen. Zwei werden vermisst.
In einer Stellungnahme der Organisation hieß es, das Team habe aus drei Fahrern und fünf Programm-Mitarbeitern bestanden. Sie seien in einer Gegend südlich der Provinzhauptstadt Scheberghan unterwegs gewesen, “um dringend benötigtes Material für Viehbauern zu liefern”.

Yves Daccord vom IKRK erklärt: “Wir kennen diese Region sehr gut. Es handelt sich um sehr erfahrenen Kollegen. Dies sind furchtbare Nachrichten. Wir stehen noch unter Schock und begreifen erst langsam, was dies für unsere Aktivitäten in Afghanistan bedeutet. Ich kann das nicht glauben, dass jemand Rot-Kreuz-Mitarbeiter angreift.”

Nach Angaben des Gouverneurs von Dschausdschan haben Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Männer getötet.