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USA: Anti-Trump-Demonstranten in Feiertagsstimmung

Am Feiertag Presidents Day sind in über 28 US-Städten Zehntausende Demonstranten auf die Straße gegangen.

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USA: Anti-Trump-Demonstranten in Feiertagsstimmung

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Am Feiertag Presidents Day sind in über zwei Dutzend US-Städten Zehntausende Demonstranten auf die Straße gegangen. Unter dem Motto “Not My President’s Day” protestierten sie mit Sprechchören und Bannern gegen die Politik von Präsident Donald Trump. In der Nähe des New Yorker Trump-Hotels in Manhattan erstreckte sich die Demonstration über eine Länge von acht Häuserblocks. Die Teilnehmerzahl wurde auf Zehntausend geschätzt.

Der New Yorker Demonstrant Brendan Gaffney sagte:“Ich glaube, dass er im Wahlkampf gemeinsame Sache mit den Russen gemacht hat. Wenn das der Fall ist, sollte er des Amtes enthoben und eingesperrt werden. Wir müssen ihn aus dem Weißen Haus schaffen. Er gehört da nicht hin.”

Im Zentrum von Chicago versammelten sich laut Medienberichten weit über Tausend Menschen, um gegen die Amtsführung von Trump und Projekte wie den Bau der Mauer zu Mexiko zu protestieren.

Ähnliche und meist friedlich verlaufende Kundgebungen fanden in Los Angeles, Miami, Atlanta und anderen Metropolen statt. In Portland kam es am Rande einer Demonstration zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Mehrere Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen.

In den USA wird seit Mitte der 1970er Jahre an jedem dritten Montag im Februar an alle US-Präsidenten erinnert. Auch Trump wünschte einen “fröhlichen Presidents Day”.