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Hungersnot im Jemen: Alle zehn Minuten stirbt ein Kind


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Hungersnot im Jemen: Alle zehn Minuten stirbt ein Kind

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Im Bürgerkriegsland Jemen droht eine Hungersnot. Hilfsorganisationen haben so gut wie keinen Zugang mehr und können die dringend benötigten Lebensmittel den Menschen nicht bringen.

Die Lage im Bürgerkriegsland Jemen ist katastrophal. Millionen Menschen hungern. Die schiitischen Huthi-Rebellen kämpfen seit zwei Jahren gegen die Truppen der sunnitischen Regierung, die von Saudi-Arabien mit Luftschlägen unterstützt werden.

Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz schlagen Alarm. Sie können die Nahrungsmittel nicht mehr ins Land bringen. Der Hafen von Hodeidah wurde bombardiert und es ist nicht mehr möglich dort Fracht abzuladen.

Der UN-Nothilfekoordinator Stephen O’Brien reist seit Sonntag durch das Land. Er konnte in einzelne Kampfgebiete nicht vordringen. Er betonte: Ich konzentriere mich auf eine einzige Sache. Wo wird humanitäre Hilfe benötigt, wo sind Menschen in Lebensgefahr und wo müssen sie beschützt werden. Wie können wir dafür sorgen, dass wir die nötigen Ressourcen auftreiben und wie bekommen wir Zugang zu den Menschen in Not, damit wir ihnen helfen können.

In dem bitterarmen Land leiden Millionen Menschen an Mangelernährung und sind von der Hungersnot bedroht. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef spricht von einer desolaten Lage. Alle zehn Minuten sterbe ein Kind unter fünf Jahren an einer Krankheit, die leicht zu behandeln gewesen wäre.

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