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Syrisches Kampfflugzeug in der Türkei abgestürzt


Syrien

Syrisches Kampfflugzeug in der Türkei abgestürzt

Syrische Rebellen haben den Abschuss eines Kampfflugzeugs der Regierung vermeldet. Der Pilot wurde lebend in der Türkei geborgen.

Ein von den Rebellen veröffentlichtes Video zeigt den mutmaßlichen Abschuss eines MiG-23-Kampffluguzeugs über der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens. Nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu wurden Wrackteile auf türkischer Seite der naheliegenden Grenze gefunden. Nach neunstündiger Suche sei auch der Pilot lebend geborgen worden. Er werde in einem Krankenhaus in der türkischen Provinz Hatay versorgt.


Yaylacık, der Ort des Absturzes

Das syrische Fernsehen bestätigte unter Berufung auf die Armee, das syrische Militär habe den Kontakt zu einem seiner Flugzeuge verloren. Den Abschuss durch Rebellen bestätigte der Sender jedoch nicht. Türkische Medien berichten, die syrische Regierung widerspreche der Darstellung. Das Flugzeug sei aus technischen Gründen abgestürzt.

Oppositionsnahen Quellen zufolge hatten Kampflugzeuge zuvor die Provinz Idlib bombardiert. Vier Menschen seien bei Angriffen auf den Ort al-Dana getötet worden. Die syrische Regierung und ihre Verbündeten, die libanesische Hisbollah und russische Streitkräfte, versuchen derzeit, die Rebellen im Nordwesten Syriens zu besiegen. Zwar gilt für Syrien eine Waffenruhe, der Kampf gegen radikalislamische Milizen ist jedoch davon ausgenommen. Über die Definition, welche Rebellen zu den Terroristen gezählt werden, sind sich die Beteiligten im Syrienkonflikt uneins.

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