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Neues Raketenabwehrsystem in Südkorea: China reagiert wütend


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Neues Raketenabwehrsystem in Südkorea: China reagiert wütend

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Ein neues Raketenabwehrsystem soll für mehr Sicherheit in Südkorea sorgen, doch es verärgert China und könnte die Lage in der Region verschärfen.

Die US-Armee hat damit begonnen erste Bauteile des Raketenabwehrsystems THAAD nach Südkorea zu verlegen. Mit dem modernen System wollen die USA ihre Truppen vor Ort und ihre Allierten besser vor der Bedrohung aus Nordkorea schützen.

Einen vollständigen Schutz bietet THAAD jedoch nicht und seine Stationierung verärgert China. Für Peking ist diese Aufrüstung eine Bedrohung.

Geng Shuang, der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, erklärte: Wir sind ganz entschieden gegen die Stationierung des THAAD-Systems in Südkorea. Wir werden alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um unsere eigenen Sicherheitsinteressen zu verteidigen. Für die Konsequenzen sind die USA und Südkorea verantwortlich. Wir fordern erneut dringend dazu auf, diese Stationierung zu stoppen.

Die nordkoreanischen Staatsmedien zeigten zuletzt Bilder auf denen Machthaber Kim Jong-Un zu sehen ist, wie er ein Raketenabschuss-Manöver beaufsichtigt. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um die vier ballistischen Raketen, die am Montag in Richtung japanische Küste abgefeuert wurden.

Das Raketenabwehrsystem THAAD könnte künftig anfliegende Kurz- und Mittelstreckenraketen – und in einem gewissen Umfang auch Interkontinentalraketen – mit einer eigenen Anti-Raketen-Rakete bekämpfen.

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