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Frankreich: Macron bekommt erneut Unterstützung aus dem sozialistischen Lager


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Frankreich: Macron bekommt erneut Unterstützung aus dem sozialistischen Lager

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Im französischen Präsidentschaftswahlkampf sieht es gut aus für Emmanuel Macron: Der Kandidat, der mit seinem Bündnis “En Marche” die politische Mitte für sich beansprucht, hat mit dem ehemaligen Pariser Bürgermeister Bertrand Delanoë am Mittwoch einen wichtigen Unterstützer gewonnen. Macron habe die größten Chancen den Sieg der Rechtspopulisten zu verhindern, so Delanoë im Sender France Inter: “Beim ersten Wahlgang muss der Kandidat am meisten Unterstützung bekommen, der Frau Le Pen schlagen kann. Vor allem, weil das Programm Macrons wirklich fortschrittliche Maßnahmen für soziale Gerechtigkeit und den Kampf gegen Ungleichheit enthält.”

Delanoë ist nicht das einzige Mitglied der Sozialisten, das eher mit Macron als mit dem Kandidaten der Partei, Benoit Hamon, sympathisiert. Hamon gilt vielen als zu links. Er liegt in den Umfragen weit hinter Macron, der einst Wirtschaftsminister der sozialistischen Regierung war.

Siegerin der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen wäre demnach FN-Chefin Marine Le Pen, die 26 Prozent der Stimmen bekommen würde. Macron liegt laut Umfragen mit 24,5 Prozent dicht hinter der Rechtspopulistin. An dritter Stelle steht der konservative Kandidat Francois Fillon (19,5 Prozent). Hamon kommt demnach auf 13 Prozent der Wählerstimmen.

Unterdessen reagierte die französische Finanzstaatsanwaltschaft zurückhaltend auf Medien-Vorwürfe, wonach es bei einem US-Auftritt des früheren Wirtschaftsministers und jetzigen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron zu Günstlingswirtschaft gekommen sein soll. Die Behörde warte auf weitere Informationen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch in Paris. Das Enthüllungsblatt “Le Canard Enchainé” berichtet in seiner neuen Ausgabe, der Auftritt des damaligen Ressortchefs in Las Vegas am 6. Januar 2016 habe mit über 380 000 Euro zu Buche geschlagen. Business France, eine vom Wirtschafts- und Finanzministerium abhängige Einrichtung, habe den Auftrag ohne Ausschreibung an die Werbe- und PR-Agentur Havas vergeben. Macron sagte zu den Vorwürfen: “Ich habe keine Kenntnis davon gehabt, aber ich glaube nicht, dass es mein Ministerium war, das eine Veranstaltung ohne Ausschreibung organisiert hat.”

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