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Judo Grand Prix Tiflis 2017: Zwei Altmeister sorgten für Furore


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Judo Grand Prix Tiflis 2017: Zwei Altmeister sorgten für Furore

Adam Okruashvili gegen Stanislav Bondarenko in der Klasse über 100 Kilogramm.
Bereits im Halbfinale gegen David Moura aus Brasilien zeigte Okruashvili, was ein richtiger Waza-Ari ist.
Im Finale schnappte sich Okruashvili dann Bondarenko. Mit einem Osae-komi-waza erreichte er einen Ippon. Okruashvili gelang eine Überraschung. Die Zuschauer waren völlig aus dem Häuschen.
Zum letzten Mal an diesem Wochenende erklang die georgische Hymne.
“Als ich gegen den Brasilianer Moura zurücklag, dachte ich, das geht gar nicht. Ich kann doch nicht vor meinem Landsleuten verlieren. Die Fans spürten, dass ich diesen Kampf unbedingt gewinnen wollte. Ihre Unterstüzung war einmalig.”

Stanislav Retinskii aus Russland war der Beste unter 90 Kilogramm.

Gold für Anastasiya Turchyn aus der Ukraine in der Klasse bis 78 Kilogramm.

Gegenseitiges Belauern beherrschte den Kampf um Bronze in der Klasse über 78 Kilogramm. Svitlana Iaromka und Santa Pakenytė . Die Ukrainierin Iaromka überraschte mit einem Ippon.

Im Schwergewicht der Damen war Maria Suelen Altheman aus Brasilien auf dem Weg zu Gold. Im Halbfinale und im Finale konnte sie einen Ippon setzen. Doch im Finale reichte das nicht aus.
Gegnerin Maryna Slutskaya aus Weissrussland fing mit einem Waza-ari an. Danach kontrollierte sie den Kampf. Ihre erste Goldmedaille in einem Grand-Prix.

Ein schwieriges Halbfinale musste Martin Pacek überstehen. In der Klasse bis 100 Kilogramm entschied ein einziger Shido den Kampf. Jevgeņijs Borodavko aus Lettland unterlag.
Zu unkonzentriert agierte Pacek dann im Finale gegen Kazbek Zankishiev. Ein schöner tai-otoshi blieb ohne zählbares Ergebnis für den Schweden. Der Russe musste nur abwarten. Pacek unterliefen weitere Fehler und damit blieb für ihn Silber.

Der nächste Grand-Prix findet in der Türkei statt.

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