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Osterbotschaft: Papst Franziskus verurteilt Terrorismus, Gewalt und Unterdrückung


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Osterbotschaft: Papst Franziskus verurteilt Terrorismus, Gewalt und Unterdrückung

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Papst Franziskus hat in seiner Osterbotschaft Terrorismus, Gewalt und Unterdrückung verurteilt. Ausdrücklich nahm der Papst zu dem Sprengstoffanschlag auf einen Buskonvoi in Syrien Stellung, bei dem am Karsamstag mehr als 100 Menschen getötet worden waren.

“Das geliebte und gepeinigte Syrien, das Opfer eines Krieges ist, der nicht aufhört, Schrecken und Tod zu verbreiten. Erst gestern ist der letzte verwerfliche Angriff auf die sich auf der Flucht befindlichen Vertriebenen geschehen, der zahlreiche Tote und Verwundete hervorgebracht hat”, sagte Franziskus von der Mittelloggia der Vatikanbasilika.

Franziskus rief die Menschen dazu auf, nach Gerechtigkeit und Frieden zu suchen. Er versicherte den Gläubigen, dass Gott sich “zum Weggefährten all derer mache, die gezwungen seien, aufgrund bewaffneter Konflikte, terroristischer Angriffe, Hungersnöte oder unterdrückerischer Regime die eigene Heimat zu verlassen”.





Die Osterfeierlichkeiten fanden in diesem Jahr unter besonders scharfen Sicherheitsmaßnahmen statt. Es wurden mehr bewaffnete Polizisten und Panzerfahrzeuge als üblich an der Grenze der Vatikanstadt stationiert. Besucher des Petersplatzes mussten sich mehreren Sicherheitskontrollen unterziehen.

Im Wortlaut

BOTSCHAFT URBI ET ORBI VON PAPST FRANZISKUS OSTERN 2017 (deutsch)

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