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Frankreich-Wahl macht die Börsen nervös


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Frankreich-Wahl macht die Börsen nervös

Am letzten Handelstag vor den Präsidentschaftswahlen in Frankreich hat die Nervosität an den Börsen zugenommen. Glaubt man den jüngsten Umfragen, liefern sich die vier Kandidaten, Emmanuel Macron, Marine Le Pen, Francois Fillon und Jean-Luc Melenchon ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Für Verunsicherung sorgte der offenbar islamistisch motivierte Anschlag auf dem Pariser Boulevard Champs-Elysees.

Gestützt auf solide Firmenbilanzen arbeiteten sich Dax und EuroStoxx50 zwar um 0,18 und 0,12 Prozent nach oben. Der Aktienindex der französischen Börse CAC40 lag allerdings leicht im Minus (-0,37 Prozent).

Am Devisenmarkt fiel der Euro um 0,2 Prozent auf ein Drei-Tagestief von 1,0689 Dollar. Zulegen konnten der Schweizer Franken und Gold, die in unsicheren Zeiten gefragt sind.

Der US-Ölpreis fiel zum erstenmal seit Anfang April wieder unter 50 US-Dollar. Mit dem neuen Abwärtsschub sind die Preise für US-Öl und für Brent-Öl im Verlauf der Woche um insgesamt etwa sechs Prozent eingebrochen.
Marktbeobachter begründeten den Preisrutsch beim Öl mit der steigenden Fördermenge in den USA.

su mit Reuters, dpa