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"Cairo Jazzman" - ein anderes Bild der ägyptischen Hauptstadt


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"Cairo Jazzman" - ein anderes Bild der ägyptischen Hauptstadt

“Cairo Jazzman” ist ein Dokumentarfilm voller Überraschungen, der den Jazzmusiker Amr Salah durch Kairo begleitet. Das Erstlingswerk von Atef Ben Bouzid (41) aus Berlin zeigt ein anderes Bild der ägyptischen Hauptstadt. “THE GROOVE OF A MEGACITY” heißt der Untertitel.

Es geht um das tägliche Leben in Kairo, um die kleinen und großen Probleme, die Amr Salah durchlebt, weil der musikbegeisterte Pianist unbedingt ein Jazz-Festival organisieren will – dort, wo er zu Hause ist – in Kairo in Ägypten. Ein Event, das sich vorwiegend an junge Leute richtet. “Jazz ist mehr als nur ein Musikstil”, sagt Amr Salah. “Es geht um die Freiheit.”

Freiheit haben die Menschen auch auf dem Tahrir Platz gesucht, dem Platz der Befreiung, als sie 2011 gegen den Langzeitherrscher Hosni Mubarak protestiert haben, der dann auch zu Fall gebracht wurde. Danach wurde der Tahrir Platz auch zum Symbol für Gewalt – besonders von Gewalt gegen Frauen.

Dieses Bild von Kairo soll “Cairo Jazzman” überwinden helfen. Atef Ben Bouzid – der Journalist mit tunesischen Wurzeln – will den Zuschauern seine Begeisterung für Ägypten nahebringen. Auch die Mutter des Festivalorganisators, eine Klavierlehrerin, kommt zu Wort…

“Die Menschen brauchen Musik, die sie zum Nachdenken anregt. Nicht nur das Gedudel aus dem Radio”, meint der Titelheld Amr Salah.

Der 82 Minuten lange Dokumentarfilm ist schon auf IFFR, dem Internationalen Filmfestival in Rotterdam, gezeigt worden. Am Freitag, den 28. April 2017, steht “Cairo Jazzman” auf dem Programm des ELFF En Lefko Film Festival in Athen.

Der Trailer gibt einen kleinen Vorgeschmack auf die charismatische Hauptfigur des Films – mehr Musik auf der Internetseite von Cairo Jazzman.

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