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Merkel trifft Putin: Stärkung des Friedensprozesses in der Ukraine


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Merkel trifft Putin: Stärkung des Friedensprozesses in der Ukraine

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Der russische Präsident Wladimir Putin und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben bei ihrem Treffen im russischen Sotschi über die engere Zusammenarbeit der beiden Staaten gesprochen, weitere Themen waren der anstehende G20-Gipfel und der Friedensprozess in der Ostukraine. Trotz Rückschlägen müssten die Friedensgespräche mit Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine fortgesetzt werden.

Putin sprach sich für die Stärkung des Friedensprozesses aus:
“Das Normandie-Format funktioniert; die Situation wäre sonst wesentlich schlechter. Aber letztendlich müssen wir die Repräsentanten der Behörden aus Kiew und der nicht anerkannten Republiken an einen Verhandlungstisch bringen. Alle Konfliktparteien müssen in Dialog treten, ansonsten ist es unmöglich, den Konflikt zu lösen.”

Die deutsche Buneskanzlerin forderte den russischen Präsidenten außerdem auf, sich für die Rechte von Minderheiten einzusetzen: “Ich hab noch einmal darauf hingewiesen, wie wichtig auch die Möglichkeit von Demonstrationsrechten ist in einer Zivilgesellschaft ist, wie wichtig die Rolle der NGOs ist, und besonders daran erinnert, dass wir sehr negative Berichte bekommen über den Umgang gerade mit Homosexuellen in Tschetschenien. Und ich hab den Präsidenten Wladimir Putin gebeten, seinen Einfluss hier auch geltend zu machen.”

Am Abend wollen die beiden Staatschefs die Gespräche zum G20-Gipfel in Hamburg fortsetzen.

Das Treffen war der erste Besuch Merkels in Russland seit zwei Jahren. Es ist der Auftakt zu einer Reihe weiterer Gespräche: Am Abend will er mit dem US-Präsidenten Donald Trump telefonieren, am Mittwoch wird Putin den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan empfangen.

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