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Monza: Magische Marathon-Marke bleibt unangetastet


Kenia

Monza: Magische Marathon-Marke bleibt unangetastet

Der Kenianer Eliud Kipchoge ist so schnell wie noch nie ein Mensch zuvor einen Marathon gelaufen, darf sich aber nicht in die Rekordbücher eintragen. Auf der Formel-Eins-Rennstrecke im italienischen Monza wollte der Olympiasieger erstmals die für Marathonis magische Marke von zwei Stunden unterbieten – am Schluss blieb der 32-Jährige nur 25 Sekunden über dem erhofften Ziel.

Im Zielraum wurde der Kenianer von US-Sprintlegende Carl Lewis interviewt:Ich bin glücklich, dass ich den Marathon in zwei Stunden bewältigt habe. Jetzt ist die Welt nur noch 25 Sekunden weit weg. Ich glaube fest an gute Vorbereitung und gute Planung. Dann sind auch die restlichen 25 Sekunden machbar.

Die Werbeveranstaltung eines amerikanischen Sportartikelherstellers war in der Athletenszene wegen irregulärer Bedingungen umstritten. So wurden Kipchoge sechs Tempomacher an die Seite gestellt, was der Leichtathletik-Weltverband verbietet. Ein Elektrowagen bot dem Kenianer zudem unerlaubten Windschutz. Möglicherweise greift Kipchoge nun mit dem Aufwind der Bestzeit beim Berlin-Marathon am 24. September den offiziellen Weltrekord an.

Vorerst bleibt also sein Landsmann Dennis Kimetto Weltrekordhalter über die 42,195-Kilometer-Distanz. Er absolvierte die Distanz unter regulären Bedingungen im Sommer 2014 in – Berlin.

Auch nach seinem Sieg war Kipchoge noch in Form

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