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Goldene Palme für "The Square"

Goldene Palme für schwedischen Film "The Square"

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Goldene Palme für "The Square"

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Die Goldene Palme geht an den Film “The Square” des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund. Das satirische Drama, eine europäische Koproduktion, basiert auf einem Originaldrehbuch Östlunds. Das Werk erzählt von einem Museumskurator, dessen Leben außer Kontrolle gerät, als er sein Handy verliert. Regisseur Ruben Östlund wirft dabei Fragen zu Moral, Männlichkeit und Bigotterie der bürgerlichen Schicht auf. Es ist die erste Goldene Palme für Schweden.


Mit dem Großen Preis der Jury, der zweitwichtigsten Auszeichnung des Festivals, wurde das Aids-Drama “120 battements par minute” des Franzosen Robin Campillo gewürdigt.

Für die beste Regie vergab die Jury den Preis an die US-Amerikanerin Sofia Coppola für ihr Historienstück “Die Verführten”.

Den Preis für beste Schauspielerin erhielt Diane Kruger für ihre Rolle in dem NSU-Drama “Aus dem Nichts” des in Hamburg lebenden Regisseurs Fatih Akin. Sie spielt eine Frau, die bei einem Bombenanschlag ihren kurdischen Mann und den kleinen Sohn verliert. Für den in Niedersachsen geborenen Hollywoodstar ist es die erste Rolle auf Deutsch.

Der Jurypreis ging an den Russen Andrej Swjaginzew für sein Familiendrama “Nelyubov (Loveless)”.

Die Auszeichnung für das beste Drehbuch verlieh die Jury an zwei Filme: Die Griechen Giorgos Lanthimos und Efthimis Filippou gewannen mit dem Psychothriller “The Killing of a Sacred Deer” mit Nicole Kidman und Colin Farrell – während die Schottin Lynne Ramsay für ihren Thriller “You Were Never Really Here” ausgezeichnet wurde. Ihr Hauptdarsteller Joaquin Phoenix wurde außerdem als bester Schauspieler geehrt.

Um die Auszeichnungen konkurrierten im diesjährigen Wettbewerb 19 Beiträge. Der wichtigste Preis ist dabei die Goldene Palme für den besten Film.