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Putschversuch: Prozesse in Istanbul


Türkei

Putschversuch: Prozesse in Istanbul

Sie fordern nichts weniger als die Todesstrafe. Es sind Angehörige, die beim missglückten Militärputsch in der Türkei im vergangenen Juli Familienmitglieder verloren haben. Begleitet von hohen Sicherheitsvorkehrungen wird derzeit etwa 200 Verdächtigen in Istanbul der Prozess gemacht, der Vorwurf: Sie sollen den Staatsstreich geplant haben.

In einer beispiellosen Welle von so genannten Säuberungen wurden in den vergangenen Monaten Zehntausende Menschen festgenommen. Mehr als 50.000 von ihnen sitzen wegen angeblicher Verbindungen zur Gülen-Bewegung in Untersuchungshaft, unter ihnen Polizisten, Soldaten, Richter und Staatsanwälte.

Die Regierung in Ankara macht die Bewegung des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich. Der weist eine Verwicklung von sich. Unter den Verhafteten sind auch hochrangige Mitglieder des Militärs, wie der frühere Chef der türkischen Luftwaffe.

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