Eilmeldung

Nach dem Angriff in einem Hotel- und Kasinokomplex am Rande von Manila herrscht in der philippinischen Hauptstadt Trauer. Gegen Mitternacht Ortszeit war ein maskierter, bewaffneter Mann in den Komplex eingedrungen. Einem Polizeibericht zufolge richtete er seine Schnellfeuerwaffe nicht gegen Menschen. Er habe aber Feuer gelegt, was mnidestens 37 Menschen zum Verhängnis wurde. Sie starben an Rauchvergiftungen. Weitere 78 Menschen wurden im Gedränge oder auf der Flucht verletzt.

Magdalena Ramos hat den Angriff überlebt. Sie sei in einer großen Gruppe unterwegs gewesen, so sagt sie. Diese sei dann aber getrennt worden. Beim Verlassen eines Lokals habe sie Explosionen gehört. Für sie sei es schwer vorstellbar, dass ein einziger Bewaffneter hinter dem Anschlag steckt.

Auch der mutmaßliche Täter kam ums Leben. In einem Hotelzimmer fanden Beamte seine Leiche. Laut philippinischer Polizei hatte er eine Schußwunde am Kopf und zeigte schwere Verbennungen. Vermutlich habe er sich mit Benzin überschüttet und angezündet. Dann habe er sich erschossen. Im Rucksack des Toten wurden gestohlene Spiel-Jetons im Wert von umgerechnet etwa zwei Millionen Euro entdeckt. Die Ermittlungen in Manila dauerten am Freitagabend noch an.