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Parlamentswahl in Frankreich: Macron hofft auf zweiten Triumph


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Parlamentswahl in Frankreich: Macron hofft auf zweiten Triumph

Emmanuel Macron hat bei der Parlamentswahl in Frankreich seine Stimme abgegeben. Der Staatspräsident ging mit seiner Frau Brigitte in ein Wahllokal im Badeort Le Touquet am Ärmelkanal. Umfragen sagen Macrons Partei “La République En Marche” und ihren Verbündeten einen deutlichen Vorsprung voraus.

Die Rechtspopulistin Marine Le Pen gab ihre Stimme im nordfranzösischen Hénin-Beaumont ab. Der Ort ist eine Hochburg ihrer Partei “Front National” und liegt in ihrem Wahlkreis. Le Pen hatte die Stichwahl um das Präsidentenamt am 7. Mai gegen Emmanuel Macron verloren.

François Baroin von der Partei “Les Républicains” ging in der Stadt Troye zur ersten Runde der Parlamentswahl. Benoît Hamon in Trappes südwestlich von Paris. Laut Umfragen könnten seine Sozialisten die großen Verlierer dieser Wahl werden. Sie sehen die Partei von Macrons Vorgänger François Hollande bei nur knapp über acht Prozent.

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      Die erste Runde der Parlamentswahlen begann schleppend. Laut Innenministerium gaben im ersten Wahlgang bis 17 Uhr am Nachmittag 40,75 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Vor fünf Jahren hatte die Wahlbeteiligung zur gleichen Zeit bei rund 48 Prozent gelegen. Die Wahllokale schließen um 20 Uhr. In den Überseegebieten und unter Auslandsfranzosen wurde schon abgestimmt.

      In Frankreich gilt das Mehrheitswahlrecht: Ins Parlament kommt also nur, wer in der ersten Runde die absolute Mehrheit in seinem Wahlkreis gewinnt. Bei der zweiten Runde in einer Woche reicht die einfache Mehrheit aus.





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