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Absage von "Rock am Ring" - ein Schreibfehler war schuld


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Absage von "Rock am Ring" - ein Schreibfehler war schuld

Der Terroralarm beim Musikfestival “Rock am Ring” am Nürburgring geht nach Angaben des rheinland-pfälzischen Landeskriminalamts (LKA) auf Schreibfehler bei den Namen der zwei in Verdacht geratenen Aufbauhelfer zurück. “Die Namen der Verdächtigen waren falsch geschrieben, wiesen aber eine phonetische Ähnlichkeit mit den realen Schreibweisen auf”, sagte LKA-Präsident Johannes Kunz nach Medienberichten (“Allgemeine Zeitung”, Mainz).


Das Festival – es gilt als das größte deutsche Rockfestival – war am Beginn des Pfingstwochenendes (Freitagabend) wegen einer terroristischen Gefährdungslage unterbrochen worden. Knapp 90.000 Menschen mussten das Gelände am Nürburgring verlassen. “Wir zahlen den Preis für den Skandal um Amri”, so Organisator Marek Lieberberg in einem emotionalen Statement nach dem Abbruch.

Die beiden unter Verdacht stehenden Aufbauhelfer hatten Bändchen mit einem uneingeschränkten Zugang zum Festivalgelände, ihre Namen passten aber nicht zu der vom Veranstalter für die Behörden aufgestellten Personallliste. Es stellte sich Medienberichten zufolge heraus, dass die Männer kurzfristig von einem zur Aushilfe eingesetzten Subunternehmer geschickt worden waren. Das Festival wurde am Samstagmittag fortgesetzt.

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su mit AFP

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