Eilmeldung

Bei einem der schlimmsten Waldbrände in Portugals Geschichte sind mindestens 61 Menschen umgekommen. Viele der Opfer verbrannten in ihren Autos bis zur Unkenntlichkeit, mehrere Dörfer im Zentrum des Landes wurden von den Flammen in Mitleidenschaft gezogen, Dutzende Häuser dem Erdboden gleich gemacht. Die Regierung in Lissabon rechnete mit weiter steigenden Opferzahlen. Dutzende Menschen wurden bei dem Waldbrand teilweise schwer verletzt. Wie groß die betroffene Fläche ist, war zunächst unklar.

Ein Blitzeinschlag hatte den Brand laut Polizei am Samstagnachmittag in der Region Pedrógão Grande ausgelöst. Die Gegend liegt knapp 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon. Zunächst war Brandstiftung als mögliche Ursache des Großfeuers in der dünn besiedelten Region angenommen worden. Zahlreiche ausgebrannte Fahrzeuge sind stumme Zeugen individueller Dramen. Viele Flüchtende wurden offenbar von den Flammen eingeschlossen. Die Regierungen Frankreichs und Spaniens wollten Löschflugzeuge zur Unterstützung der Brandbekämpfer entsenden.

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