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OutDoor 2017: Bereit für das kleine Naturerlebnis für zwischendurch?


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OutDoor 2017: Bereit für das kleine Naturerlebnis für zwischendurch?

Noch kleiner, noch leichter, noch komfortabler: Die Fachmesse OutDoor in Friedrichshafen am Bodensee zeigt die neusten Trends der Branche. Rund 960 Aussteller aus 40 Ländern tauschen sich über Neuheiten rund um die Themen Kleidung, Camping- oder Kletterausrüstung aus.

So gibt es etwa mit 450 Gramm eines der leichtesten Zelte zu sehen, ein anderer Hersteller präsentiert einen Camping-Kocher, der innerhalb weniger Minuten 290 Grad Hitze erzeugt. “Microadventure” heißt das aktuelle Stichwort, das kleine Naturerlebnis für zwischendurch etwa mit der komplett handbetriebenen Taschenkettensäge. Dabei verschwinden die Grenzen zwischen Outdoor, Sport und Alltag.

Arne Strate, Pressesprecher European Outdoor Group: “Die Trends sind nach wie vor Nachhaltigkeit ganz weit vorne. Outdoor wird größer, weiter und breiter, mehr massenkompatibel. Und auf der technischen Seite natürlich Reduzierung von Gewicht.”

Besonderes Augenmerk gilt diesmal Produkten speziell für den Mann: hier etwa der “Best Piece Guard”, verlängerte Funktionswäsche, die sich um das beste Stück des Mannes bemüht. Oder Läufershorts ohne Nähte. Ein kanadischer Hersteller hat beobachtet, dass diese bei häufiger Nutzung im Schritt auftrennen und verspricht in Zukunft einen “reibungsloseren” Lauf.

Andreas Spangenberger, Saxx Underwear: “Das ist auch ein patentiertes System vom Gründer, vom Erfinder. Und zwar ist es ein umgekehrtes Hängemattendesign, was jegliche Reibung verhindert und alles an Ort und Stelle behält und damit Megabequemlichkeit auslöst.”

Der Gesamtumsatz der europäischen Outdoor-Branche betrug 2016 knapp 5,5 Milliarden Euro. Der Bereich Bekleidung verzeichnet alleine davon 2,8 Milliarden.

Die OutDoor gilt als Leitmesse für die Branche, die Veranstalter rechnen bis Mittwoch mit etwa 20 000 Fachbesuchern.

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