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Hoffnung für iranischen Jungen nach Rettungsaktion

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Hoffnung für iranischen Jungen nach Rettungsaktion

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Emad und seine Mutter waren am 7. Juni in das iranische Parlament nach Teheran gereist, um Hilfen für den kranken Jungen zu erbitten.

Bevor es dazu kommen konnte, überfielen bewaffnete Männer das Parlamentsgebäude. Sie schossen um sich und ein Selbstmordattentäter sprengte sich in die Luft. Die IS-Miliz bekannte sich zu dem Anschlag.

Der Zweijährige lebt mit seinen Eltern und Geschwistern in der nördlichen Stadt Gorgan. Sein Vater ist selbst krank und hat vor zwei Monaten seine Arbeit verloren. Die Mutter sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Familie ihr ganzes Geld in die Behandlungen für den kranken Emad gesteckt habe. Der Junge leidet an der Stoffwechselstörung Mukopolysaccharidose (MPS).

In einem der Korridore halfen Sicherheitskräfte Emad und seiner Mutter. Über ein Fenster wurde der Junge herabgelassen. Das Bild wurde tausendfach in sozialen Netzwerken weltweit geteilt. Medien interessierten sich für das Schicksal des Jungen, dessen Geschichte schnell bekannt wurde.

Jetzt hat sich die iranische Regierung entschieden, Emad zu helfen. Der Gesundheitsminister besuchte die Familie und versprach, dass die Regierung die Kosten der Behandlungen übernehmen werde.

Dieses ist das Bild der dramatischen Rettungsaktion. Gleichzeitig schossen im Innern des Gebäudes bewaffnete Männer um sich.