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Eine außergewöhnliche Skulptur des Supermodels Kate Moss hat die Londoner Londoner Opera Gallery im wahrsten Sinne des Wortes enthüllt. Dabei handelt es sich um einen Akt – aber ohne Arme und Beine und aus hyperrealistischem Silikon.

Der litauische Künstler Edgar Askelovic wurde von Galerie-Direktor Jean-David Malat beauftragt, Kate Moss als Skulptur zu verewigen. Due Vorgabe lautete: eine Mischung aus der Göttin Venus, einer Ikone und einem Mannequin. Vier Monate lang stand Askelovic im Studio, um in sorgfältiger Handarbeit die 80 Kilo schwere Skulptur zu formen. Als Vorlagen dienten ihm dabei lediglich Fotografien. Kostenpunkt: 28.000 Euro.

Nicht zum ersten Mal dient Kate Moss als Kunstvorlage. 2008 zeigte das Britische Museum eine fast zwei Millionen Euro teure Gold-Skulptur des englischen Models. Die 50 Kilogramm schwere Statue aus massivem Gold stammte vom britischen Künstlers Marc Quinn.

Askelovic seinerseits hat sich mit kontroversen Skulpturen von prominenten Personen, die er auf ungewöhnliche Weise portraitiert, einen Namen gemacht. So verewigte er unter anderem bereits Andy Warhol als 83-jährigen Mann, Queen Elizabeth als Bettlerin oder verwandelte David Bowie in einen “Diamond Dog”.

PEOPLE-KATEMOSS/SCULPTURE

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Fotos: REUTERS/Toby Melville