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Drei Jahre Kalifat: Der IS in Mossul ist fast am Ende

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Drei Jahre Kalifat: Der IS in Mossul ist fast am Ende

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Es ist ein Jubiläum des Schreckens: Dieser Tage vor drei Jahren hat der sogenannte Islamische Staat in der irakischen Stadt Mossul sein – ebenfalls sogenantes – Kalifat ausgerufen. Der Versuch, ein eigenes Staatsgebilde zu schaffen, drei Jahre später ist er weitgehend gescheitert.

Zwar halten die Islamisten noch einen Teil der Altstadt Mossuls, aber es scheint nur eine Frage der Zeit, bis die irakischen Rebellenmilizen und die Regierungstruppen auch diesen letzten Teil der Stadt einnehmen.

Offenbar um eine noch größere Schmach zu verhindern, haben die Islamisten vor wenigen Tagen die große Moschee in Mossul gesprengt, den Ort, an dem vor ebenfalls drei Jahren IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi sich erstmals öffentlichkeitswirksam gezeigt hatte.

Der IS versucht derweil, weiterhin Staat zu spielen: Erst Dienstag machte die Meldung die Runde, die Islamisten fordern Ladenbesitzer auf, in der eigenen Währung des sogenannten Islamischen Staates Handel zu treiben.