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Nach Busunfall: Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Noch immer ist die Brandursache nach dem schweren Busunglück auf der A9 unklar.

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Nach Busunfall: Ermittlungen laufen auf Hochtouren

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Nach dem schweren Busunfall auf der A9 konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Unglücksursachen. So wird gegen den getöteten 55-jährigen Busfahrer ermittelt. Er gilt als möglicher Verursacher des Unfalls. Bei den Untersuchungen sollen auch mögliche technische Mängel aufgedeckt werden. Noch immer ist unklar, warum der Bus in Brand geriet.

Siegfried Brockmann, Unfall-Ermittler bei einer Versicherungsgesellschaft, erklärt:
“Es könnte tatsächlich sein, dass da ein Auffahrunfall stattgefunden hat, aber das, was man bisher sieht, spricht eigentlich nicht dafür, weil der Bus eben doch sehr an den Rand gefahren ist und wir auch brennende Teile hinter dem Bus haben sehen können nach dem Unfall. Deswegen spricht aus meiner Sicht eher viel dafür, dass der Bus zuerst gebrannt hat und dann der Fahrer oder der Beifahrer, mit seiner Hilfe eben, versucht hat, hier noch möglichst viele Passagiere aus dem Bus herauszubringen.”

Der Reisebus aus Sachsen mit 48 Personen an Bord war am Montag Morgen an einer Baustelle bei stockendem Verkehr auf einen Sattelschlepper geprallt und in Flammen aufgegangen. 18 Menschen starben bei dem Unfall, 30 wurden verletzt. 3 schweben noch in Lebensgefahr, 7 Leichtverletzte konnten die Krankenhäuser inzwischen wieder verlassen.