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EU mahnt Ukraine zu stärkerem Kampf gegen die Korruption


Redaktion Brüssel

EU mahnt Ukraine zu stärkerem Kampf gegen die Korruption

In Kiew sind die Spitzen der EU zu einem Gipfeltreffen mit der ukrainischen Führung zusammengekommen.

Am Tag zuvor hatte der Europäische Rat das Assoziierungsabkommen mit dem osteuropäischen Land gebilligt.

Es sieht etwa die Visafreiheit für ukrainische Reisende in die EU vor.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verlangte von Kiew indes, den Kampf gegen die Korruption zu verschärfen.

Die bisherigen Anstrengungen seien nicht genug.

Die Korruption könne alle politischen Erfolge des Landes zunichte machen.

Ähnlich äußerte sich EU-Ratspräsident Donald Tusk.

Die Ukraine sei heute lediglich von einem inneren Feind bedroht, nicht aber von außen.

Dies sieht die Regierung in Kiew allerdings etwas nuancierter – vor allem mit Blick auf die russische Annexion der Krim-Halbinsel und des Donetzk-Beckens im Osten der Ukraine.

Staatspräsident Petro Poroschenko bezeichnete Russland erneut als einen unverhohlenen und zynischen Aggressoren.

Er lobte daher die Entscheidung der EU, die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland bis 2018 zu verlängern.

Das Assoziierungsabkommen soll im September in Kraft treten – an ihm war zehn Jahre lang verhandelt worden.

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