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Millionen Menschen beobachten Sonnenfinsternis über den USA

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Millionen Menschen beobachten Sonnenfinsternis über den USA

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Brille auf, Licht aus, hieß es am Montag für viele Menschen in den USA. Zuerst war die totale Sonnenfinsternis für rund zwei Minuten in Lincoln Beach im Bundesstaat Oregon an der Westküste zu sehen. Dann zog sie in einem rund 100 Kilometer breiten Streifen über den Kontinent, um sich in South Carolina an der Ostküste zu verabschieden.

Zuletzt hatte es ein solches Himmelsspektakel in den USA vor 99 Jahren gegeben. Am Montag wurde es weltweit von mehreren Millionen Menschen verfolgt. Live, vor dem Fernseher oder im Internet.

Auch Donald Trump und seine Frau Melania bestaunten das seltene Phänomen auf dem Balkon des Weißen Hauses. In Washington konnten sie aber nur eine partielle Finsternis sehen, bei der die Sonne zu 81 Prozent vom Mond verdeckt war.

Ein Mann in Oregon findet kaum Worte für das, was er am Strand beobachtet hat: “Man nimmt die Brille ab und man hat es Gefühl, es ist mitten in der Nacht. Es ist schwer zu beschreiben und auch Videos können das nicht einfangen. Hier zu sein, war großartig.”

Eine Frau sagt: “Es war wundervoll. Ich wünschte, ich könnte es noch mal tun, aber ich werde so etwas nie wieder erleben. Deshalb bin ich sehr froh, mit den Tag freigenommen zu haben.”

Bei einer totalen Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Erde und Sonne und verdeckt diese vollständig. In den USA verstummten vielerorts die Vögel, Grillen begannen zu zirpen. Kälter wurde es auch. Die Temperaturen sanken um bis zu fünf Grad Celsius.